Ausgabesysteme senken Verbrauch von industriellen Verbrauchsgütern um bis zu 40%

Ein umfassend betreuter Industrieautomatenservice kann nicht nur den Verbrauch an Zubehör und Verbrauchsartikeln senken, sondern er reduziert auch die Lagerkosten und erhöht die Produktion beim Kunden. Die Montalpina AG setzt solche Ausgabesysteme schon seit längerem bei Industriekunden ein und hat damit ein erhebliches Optimierungspotential für ihre Kunden erreicht.

„Das Ausgabesystem allein führt noch nicht dazu, dass Kosten reduziert und die Produktivität erhöht wird. Erst mit dem Service rund um das Ausgabesystem wird daraus ein effektiver und auch nachhaltiger Prozess“, erklärt Marcel Freiermuth, Geschäftsführer der Montalpina AG. Aus diesem Grund bieten Freiermuth und sein Team einen Rund-um-Sorglos-Service an. „Wir kümmern uns um alles, d.h., wir installieren das Ausgabesystem vor Ort, führen die Erstbestückung durch, sorgen dafür, dass in der Folgezeit immer rechtzeitig die einzelnen Artikel aufgefüllt werden und rechnen die entnommenen Artikel am Ende des Monats ab“, führt Freiermuth weiter aus. Eine Investition in das System seitens des Kunden ist nicht notwendig. „Der Ausgabeautomat wird vermietet und wir rechnen den Service rund um das System ab“, so Freiermuth. Über einen Fernzugriff kann das Serviceteam von Montalpina jederzeit einsehen, inwieweit sich der Bestand im Ausgabesystem verändert hat. So kann auch bei einzelnen Entnahmespitzen reagiert werden. Der Kunde erhält ebenfalls Auswertungsmöglichkeiten, so dass in Echtzeit ein Verbrauchs- und Kostenüberblick möglich ist. Die einzelnen Entnahmen können auch Aufträge oder Maschinen zugeordnet werden.

Als Ausgabesystem bietet Montalpina drei Systeme an. Im RX+ können bis zu 720 unterschiedliche Artikel eingelagert werden und es ist ideal für PSA-Artikel, Werkzeuge und Klebstoffe. Das RX pro bietet noch mehr Platz und kann für bis zu 2160 Artikel genutzt werden. Als drittes System bietet Montalpina das RX locker an, dass ideal für Grossteile wie komplette Werkzeuge, Sicherheitsschuhe oder ganze Verpackungseinheiten ist. Der Zugriff erfolgt bei allen drei Systemen über einen RFID-Transponder oder über einen Touch-Screen, über den der Bediener die einzelnen Artikel auswählen kann. Alle Lagervorgänge werden protokolliert. „Die Menüführung sowie die Produktverwaltung kann individuell auf die Kundenwünsche konfiguriert werden“, führt Freiermuth weiter aus. Neben der Ausgabe klassischer Verbrauchsgüter, kann auch die Schlüsselausgabe für Poolfahrzeuge oder andere Maschinen über das Ausgabesystem gesteuert und protokolliert werden.

Dabei wird das gesamte Ausgabesystem durch eine leistungsstarke Software verwaltet und gesteuert. „Alle Produktentnahmen werden dokumentiert. Dies erleichtert nicht unsere Abrechnung, sondern liefern auch wertvolle Ergebnisse für den Kunden bei der Versorgungsoptimierung, denn die Software bietet serienmäßig verschiedenste Auswertungsmöglichkeiten an. Diese können automatisiert erstellt und versendet werden oder werden an ein angeschlossenes ERP-System übergeben,“ so Freiermuth. Neben den frei definierbaren Benutzerrechten und der individuell konfigurierbaren Menüführung bietet die Software auch unterschiedliche Menüsprachen an. Des Weiteren ermöglicht die Software für jeden eingelagerten Artikel und jede angelegte Artikelgruppe eine Mindestmenge zu definieren, bei deren Erreichen das System automatisch eine definierte Bestellmenge auslöst. Folglich verwaltet das System auf Wunsch alle eingelagerten Artikel selbst und es ist kein zusätzlicher Aufwand mehr für die Verwaltung dieser Bestände zu tätigen.

„Schlussendlich kann über den Einsatz eines solchen Ausgabesystems der Materialverbrauch um 25 bis 40% gesenkt werden. Hinzu kommt, dass die Anzahl der Lieferanten sowie die Gesamtbetriebskosten reduziert werden und der Gesamtverbrauch je Mitarbeiter besser kontrolliert wird“, erläutert Freiermuth. Des Weiteren reduziert sich der Zeitaufwand aufgrund von Lagergängen, da die Ausgabesysteme direkt an den Produktionslinien installiert werden können und 24/7 zugänglich sind. Ebenfalls lässt sich Zeit durch das Befüllen der Systeme seitens Montalpina einsparen.

Montalpina verdoppelt Gebrauchsdauer von Wälzlagern bei Steinbrechern

Steinbrecher sind für die Bereitstellung von Baumaterialien prozessrelevante Anlagen, deren reibungsloser Betrieb eine konstante Versorgung von Schotter und Kies für Baustellen sicher stellt. Daher ist eine zuverlässige Funktion dieser Anlagen notwendig. Die Firma Holcim ging daher schon vor ca. 10 Jahren mit der Montalpina AG einen neuen Weg, um die Produktionszuverlässigkeit dieser Anlagen zu erhöhen bei gleichzeitiger Senkung der Unterhaltskosten.

Das Schotterwerk Kehrsiten am Vierwaldstättersee ist das einzige Hartsteinwerk von Holcim in der Schweiz. Das hier abgebaute Hartgestein ist besonders abrieb- und druckfest und daher ein idealer Rohstoff von nationaler Bedeutung, der als Schotter, insbesondere im Gleis- und Strassenbau, eingesetzt wird. Mit dem Abbau in Kehrsiten leistet Holcim einen wichtigen Beitrag zum Unterhalt der Schweizer Verkehrsinfrastruktur. „Gerade deshalb ist ein fehlerfreier Betrieb des Steinbrechers wichtig“, erläutert Alois Halter, Leiter der Instandhaltung im Schotterwerk Kehrsiten. Aus diesem Grund ging das Unternehmen schon früh einen ungewöhnlichen Weg.

Vor ca. 10 Jahren wollte die Holcim das Wälzlager des im Schotterwerk betriebenen grossen Steinbrechers austauschen. Die Betriebsstunden des Wälzlagers waren laut Hersteller mit ca. 18.000 Stunden erreicht. Eine Anfrage, das Wälzlager zu tauschen, ging an die auf der anderen Seeseite beheimate Montalpina AG. Das Technik- und Serviceteam von Montalpina beriet die Verantwortlichen des Schotterwerkes und konnte sie davon überzeugen, zunächst eine Zustandsmessung des Lagers durchzuführen. Dabei fanden die Techniker heraus, dass das Wälzlager im Steinbrecher weiterhin genutzt werden konnte und keine gravierenden Mängel aufwies. „Aufgrund dieser Ergebnisse wurde beschlossen, das Lager im Abstand von sechs Monaten zu prüfen und erst dann einen Austausch vorzunehmen, wenn dieser aufgrund eines möglichen Ausfalls notwendig wird“, erinnert sich Halter.

Das Condition Monitoring wurde daraufhin seitens Montalpina regelmässig beim Kunden durchgeführt. „Dadurch konnten wir planen, wann ein Stillstand für Revisionsarbeiten stattfinden soll, und konnte die Anlage bis Ende 2020, mit den ursprünglichen Wälzlagern betreiben, ohne einen intervallbasierenden Austausch vorzunehmen. Des Weiteren haben wir eine Berechnung zu Ermittlung der Nachschmierfristen durchgeführt, damit die Wälzlager optimal mit Schmierstoff versorgt sind. Unsere Empfehlungen haben für einen zuverlässigen und effizienten Betrieb der Anlage gesorgt“, erklärt Patrick Iten, Supervisor Antriebstechnik bei der Montalpina AG. Durch die abgestimmten Maßnahmen mit Montalpina war Holcim in der Lage, das Wälzlager des Steinbrechers nahezu, um das Doppelte der vorgeschriebenen Lebensdauer zu betreiben und damit erhebliche Unterhaltskosten einzusparen.

Condition Monitoring sichert CabriO-Seilbahnbetrieb

Die 2012 eröffnete CabriO-Seilbahn auf das Stanserhorn ist immer noch einer der Ausflugsmagnete in der Region um den Vierwaldstättersee. Aufgrund eines Ausfalls der Bahn wegen einer defekten Seilscheibe im Jahr 2019, entschloss sich die Betreibergesellschaft Stanserhorn-Bahn für einen Condition Monitoring-Vertrag mit der Montalpina AG.

Bei der Stanser CabriO-Seilbahn handelt es sich um eine zweispurige, auf je einem Tragseilpaar laufende doppelstöckige Pendelbahn, in deren beiden Kabinen je 60 Fahrgäste Platz finden. Besonders beliebt sind die 30 Plätze auf dem offenen Oberdeck, das über eine Wendeltreppe erreicht werden kann. „Durch die Seilbahnfahrt unter freiem Himmel sind wir ein Besuchermagnet, gerade bei besonders schönem Wetter“, erklärt Stefan Lussi, Technischer Leiter der CabriO-Seilbahn. Welche Folgen es haben kann, wenn gerade bei sommerlichen Wetterbedingungen die CabriO-Seilbahn ausfällt, erlebten Lussi und sein Team Mitte 2019, als die Bahn wegen eines Lagerschadens an einer der Seilscheiben bei laufendem Betrieb ausfiel.

Eine Gefahr für Passiere bestand nicht, denn die zu diesem Zeitpunkt in den Kabinen befindlichen Gäste konnten im überbrückten Fahrmodus sicher an die Zielstationen gefahren werden. Allerdings befanden sich weitere Passagiere am Abend des gleichen Tages noch auf dem Berg. Diese über 200 Personen wurden mit Helikoptern evakuiert. Die Kosten des Defekts waren dadurch hoch, denn neben dem ausbleibenden Umsatz in den Folgetagen und den anschließenden Reparaturkosten, mussten die Kosten für den Helikoptereinsatz ebenfalls übernommen werden. Die Seilscheibe wurde daraufhin seitens Hersteller und der Stanserhorn-Bahn innerhalb von einem Tag revidiert und die Bahn konnte nach etwas mehr als einem Tag Stillstand wieder in Betrieb genommen werden.

Um einen zukünftigen Ausfall zu vermeiden entschlossen sich die Verantwortlichen der Stanserhorn-Bahn mit der Montalpina AG, regelmässige Zustandsmessungen der Lager der Seilscheiben durchzuführen, zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Routineprüfungen der Betreiber-gesellschaft. „Im Rahmen unseres Condition Monitorings prüfen wir nun alle sechs Monate alle Seilscheiben und Antriebsräder auf einen Lagerschaden oder sonstige Auffälligkeiten. Somit können wir frühzeitig eventuelle Schäden erkennen und rechtzeitig reagieren, so dass ein Vorfall wie 2019 ausgeschlossen werden kann“, erläutert Patrick Iten, Supervisor Antriebstechnik der Montalpina AG.

Montalpina bietet umfangreiche Servicedienstleistungen an

Im Kern der Servicephilosophie der Schweizer Vertriebsorganisation für Kugel- und Wälzlager, Linearführungen und den dazugehörigen Wartungs- und Verbrauchsgütern steht die schnelle, unkomplizierte und wirkungsvolle Unterstützung der Kunden. Dazu gehört auch, dass ausschließlich hochqualitative Markenprodukte angeboten und diese dem Kunden im Notfall schnell zur Verfügung gestellt werden.

„Aufgrund unseres Know-hows, das wir stetig durchlaufende Projektarbeiten aktuell halten, sowie durch unser permanent verfügbares Vollsortiment, sind wir in der Lage, unseren Kunden einen vollumfänglichen Service zu garantieren. Deshalb halten wir einen 24h Notfallservice vor und versprechen eine 100% Liefergarantie von Ersatzteilen, die wir durch unsere langjährigen Hersteller- und Händlerbeziehungen ermöglichen“, beschreibt Marcel Freiermuth, Geschäftsführer der Montalpina AG die Servicephilosophie. Dazu gehören unter anderem auch die Zustandsbeurteilung und Analyse von eingesetzten Systemen im Feld. Diese proaktive Instandhaltung garantiert eine fehlerfreie Funktion und reduziert die Kosten im Schadens- und Ausfalleintritt. Mit modernster Messtechnik, beispielsweise mit Schwingungsmessungen oder Thermografie, ermittelt das Serviceteam den Zustand von Maschinen und Antriebskomponenten und analysieren diese ganzheitlich. In Absprache mit den Auftraggebern werden dann Maßnahmen besprochen und umgesetzt.

Aber auch bei der Montage unterstützt das Serviceteam den Kunden im Feld. So kann die Montage von Wälzlagern komplett übernommen werden. Aber auch die assistierende Unterstützung des Kunden bei der Montage ist möglich. Des Weiteren übernimmt Montalpina das Auswuchten von Maschinen oder richtet Antriebsstränge aus. Notwendige Mess-, Montage und Demontagewerkzeuge sind vorrätig und werden den Kunden ebenfalls zur Miete angeboten. „Im Ernstfall sind wir in der Lage, Werkzeuge, Ersatzteile oder Verbrauchsprodukte innerhalb der Schweiz in 24 Stunden zuzustellen, wenn die Bestellung bei uns bis 16.30 Uhr eingeht. Dafür halten wir ein Lager mit mehr als 50’000 Produkten vor. Sollten wir trotzdem nicht das richtige Teil am Lager haben, können wir auf das europäische Zentrallager unseres Mutterhauses Rubix zugreifen“, führt Freiermuth weiter aus.

Neben der klassischen Ersatzteilversorgung bietet Montalpina aber auch die Bedarfsermittlung und das Beschaffungsmanagement im Kundenauftrag an. Dabei wird die gesamte Lagerhaltung der Ersatzteile übernommen, bei der der definierte Bedarf vollumfänglich geplant und abdeckt wird. Der Bestellvorgang erfolgt dabei einfach und effizient. Kundenseitig wird der Einkauf entlastet, da jeweils zu bekannten Bedingungen bestellt wird. Dadurch können Kunden ihren Vorratsstock auf ein absolutes Minimum reduzieren, wodurch Zins-, Raum- und Personalkosten eingespart werden sowie die Kapitalbindung minimiert wird. Je genauer dabei der Bedarf ermittelt wird, desto präziser erfolgt das Bedarfsmanagement. Dabei wird die Zusammenarbeit am reibungslosen Beschaffungsablauf gemessen, der dem Kunden neben niedrigen Beschaffungskosten vor allem auch einen störungsfreien Betrieb ermöglicht. Zu Beginn der Zusammenarbeit stellt der Kunde seinen Jahresbedarf und die Menge pro Abruf je Artikel zusammen. Falls diese Angaben nicht vorhanden sind, greift Montalpina auf die interne Kundendatenbank zurück und erarbeitet den geschätzten Bedarf. Auf dieser Basis erstellt das Unternehmen eine Offerte, inklusive fixierter Nettopreise. „Diese werden nur dann angepasst, wenn wir eine angekündigte Preiserhöhung seitens unserer Lieferanten erhalten“, so Freiermuth.

Der Jahresbedarf kann um +/- 20% geändert werden, bei voller Liefer- und Preisgarantie. Absatzerhöhungen von mehr als 20% werden gesondert vereinbart und Abnahmeunterschreitungen von mehr als 20% werden am Jahresende nachfakturiert.